Was mich frustriert


Die Menschen in Deutschland, aber auch in anderen westlichen Ländern, spüren ein Unbehagen, das sich nicht deutlich artikulieren lässt. Sie sind unzufrieden mit der Gesellschaft, in der sie leben. Sie wünschen sich mehrheitlich, dass durch einen ehrlichen sozialen Konsens im Zusammenleben mehr Freude aufkommt. Sie sehnen sich nach Frieden und Geborgenheit. Und erst dann würden sie ihr Herz öffnen, um den lieben Nachbarn zu umarmen. Aber für viele bleibt das ein Traum.

Warum?

Bestimmte politische Parteien haben es in Jahrzehnten ihres Wirkens geschafft, auch in unserer aufgeklärten Gesellschaft, die dem Reden nach von mündigen Bürgern gestaltet wird, die Wohltaten so zu verteilen, dass sich die Ungerechtigkeit tief ins Bewusstsein eingefressen hat. Die Schere der Einkommen geht weit auseinander. Ohne Neid muss man feststellen, dass sich eine rücksichtslose Klientel bei den schwachen Gruppen bedient. Sie halten hohe Einkommen für selbstverständlich und ihren Leistungen angemessen. Sie haben das Geld, ihren Kindern den Weg von der Grundschule bis auf die Universität zu ebnen. Sie sind davon überzeugt, dass sie ihre Privilegien durchaus verdienen und machen deutliche Unterschiede, verweisen auf die vermeintlichen Schwächen der dem Konsum verfallenen Schmarotzern, wenn es darum geht, den weniger betuchten Schichten Weisungen zu geben, wie diese ihren Lebensstandard ja selbstbestimmt ändern könnten. Wohl wissend, dass den meisten Mitmenschen dazu die Voraussetzungen fehlen. Die hohe Erbschaft, die Abstammung von Adel, Geldadel und Besitz, die Protektion mit Hilfe der Netzwerke, die ihren Einfluss stärken.

In der politischen Vorherrschaft machen diese Bürgerparteien Gesetze, die ihren bevorzugten Anhängern und Wählern zugute kommen. Es gilt die Weisheit, dass die unteren sozialen Schichten nur dann etwas vom Kuchen abbekommen können, wenn es den Leistungsmenschen gut geht. Und deshalb genießen die oberen Schichten, die angeblich die Wirtschaft antreiben und für den Wohlstand für alle sorgen, großzügig die Vorteile, die ihnen eine ihnen zugewandte Regierung bieten kann. Alle Mittel und Vorrechte, die man ihnen von zentraler Stelle aus zuschieben kann. Geht es den Armen nicht so gut, dann liegt das angeblich an ihrer sozialen Unfähigkeit oder geringeren Bildung. Arbeit, die ermüdet, wird nicht so gut bezahlt wie das Geschick, mit juristischen Tricks und dem richtigen Wissen an den Schaltstellen der Macht, mit wenig Anstrengungen das große Geld zu machen. Wer Erfolg hat, hat auch mehr Rechte. Und wer gegen diese Auffassung protestiert, ist einfach zu dumm, das System des andauernden Wohlstands durch Wachstum zu verstehen. Wären wir alle gleich, könnte man keiner Minderheit Weisungen erteilen, sich unterzuordnen. Davor haben selbst die Nazis Angst, dass es dann keine Untermenschen mehr geben würde, denen man eine Schuld zuweisen kann. „Desintegriert euch!“, sagte ein Lyriker dieser Tage. Es wäre eine mögliche Lösung zur Besserung des Zustands. Denn neben dem Individualismus, der unabdingbar die Voraussetzung für Manipulation von Wahlverhalten und politischen Meinungen ist, gilt es, in der Gesellschaft Abgrenzungen zu stabilisieren. Das Regieren von oben nach unten klappt sonst nicht. Auch wenn wir es nicht wahr haben wollen, so werden wir von Zeitgenossen geführt, die auch nicht den Hauch von Verantwortung für unser Wohl und Leben aufbringen. Der Egoismus der Mächtigen in der Finanzwelt und in der Großindustrie lässt uns keine Chance zur Selbstbestimmung. Es wird immer deutlicher, wie man mit unseren Interessen ohne Scham und ungenierter Dreistigkeit umgeht. Recht bekommt derjenige, der langwierige Streitigkeiten vor den Gerichten durchstehen kann. Und was sind dazu die Voraussetzungen? Geld natürlich, die Kraft und Überlegenheit des Kapitals. Wer das nicht hat, muss Ungerechtigkeit ertragen.

Na, da höre ich jetzt schon den lauten Protest der sog. aufrichtigen Demokraten. Aber fragt euch mal, ob es moralisch richtig ist, dass die Honorare der Ärzte immer unverschämter anwachsen. Der Patient wird am Fließband behandelt. Die Steigerung des Durchsatzes und die Maximierung des Gewinns haben höchste Priorität. Ich zahle für eine private Krankenversicherung inzwischen über 500 EUR im Monat. Sicherlich sind auch die vielen psychisch Kranken mitschuldig, wenn sie wegen jeder Kleinigkeit die Warteräume füllen. Da sollte so mancher Zeitgenosse sein Verhalten prüfen.
Die Eltern der Wohlstandsbürger erklären ihren Kindern, dass es gut ist, das Abitur zu machen. Am besten dann Medizin zu studieren. Und danach eine Facharztzulassung vorweisen. Das ist der Weg der Halbschlauen, die sich auch ungeniert so verhalten. Man fragt sich, wie denn die Zufriedenheit der Ärzte in der DDR war. Haben die sich über zu geringen Entlohnung ihrer Leistungen an den Menschen beklagt? Ich meine nicht, denn dazu habe ich kaum etwas wahrgenommen. Die Ansprüche an hohe Gehälter muss schließlich derjenige bezahlen, der kaum die Mittel dazu hat. Also der Kleine Mann, der die stetig steigenden Versicherungsbeträge aufbringen muss. Und dann wird das Geld der Hochverdiener in Immobilien angelegt. Die Nachfrage ist groß und dadurch steigen dann die Mieten. So kann man „Wirtschaft“ eigentlich auch ohne Studium verstehen.

Die Gier und die falsch verstandene Gerechtigkeit in unserer entarteten Leistungsgesellschaft führt auf lange Sicht zur Abwertung des Geldes. Überall dort, wo man mit Spekulationen und heißer Luft Geld vermehrt, entsteht die Inflation. Und nebenbei auch der Verfall der Moral. Meiner Krankenkasse werde ich demnächst mitteilen, dass ich auf alle Zusatzleistungen verzichte. In meinem Alter ist es mir egal, wie ich sterben werde. Das geht auch ohne kostenträchtige Apparate. Es wird Zeit, dass sich kluge Politiker durchsetzen und neue Regelungen beschließen, die das Gesundheitssystem ohne großen Kapitalaufwand ermöglichen. Es muss so ausgestaltet werden, dass die verdeckten Ungereimtheiten und kriminellen Mechanismen für die Gewinnsteigerungen abgestellt werden. Mehr Transparenz auch hier! Der versicherte Bürger muss die Kontrolle darüber haben, was tatsächlich mit seinem Geld angestellt wird, und ob es wahr ist, dass der ganze Mammon für seine Gesunderhaltung notwendig ist. Die investigativen Bemühungen von den wenigen TV-Journalisten reichen da nicht aus. Die Gesetze müssen gerechter werden. Notfalls auch gegen den Widerspruch derjenigen, die die Wohlstandsklientel bisher verantwortungslos einseitig und korrupt bedient haben. Denn soziale Standards und Menschenwürde kommen nicht aus dem Topf einer Werteunion. Diese politische Gruppierung sucht nach Gewinnmaximierung und Geldanhäufung, wo immer das möglich ist. Sie wird von der Wirtschaft, den großen Industrieunternehmen geleitet. Und diese Gruppe der wahrhaft Mächtigen lässt keine menschlichere Moral zu. Was allein zählt, ist der Erfolg und der Wert der Aktie. Die Schäden für das Land, für die Gemeinschaft, müssen andere beheben. Der Wahlspruch der Egoisten ist: „Ich nehme mir, was mir diese Welt jetzt bietet. Nach mir die Sintflut.“ Ansonsten sind die vielen Idealisten und Jammernden auch nur Schafe des Herrn. Überlassen wir es ihm, der über den Wolken unser Schicksal bestimmt, wie diese auf Erden zurechtkommen sollen.

Der katholische Fatalismus. Er bietet uns ein Ersatzparadies an. Durch die Liebe des Herrn wird uns die Last der Verantwortung genommen. Die Wächter dieser monotheistischen Religion gewähren uns stellvertretend die Absolution. Der sündige Mensch hat dadurch mehr Freiheiten, er darf sich ohne Angst und Rechtfertigung von oben geduldet fehl verhalten. Aber die Wächter der Glaubensgemeinschaft haben so auch die weltliche Macht über die Menschen. Wer sich auf diesen Kompromiss unter dem Verlust seiner individuellen Verantwortung einlässt, kann sich im Alltag rücksichtsloser durchsetzen und kommt ohne moralische Konflikte meistens unbehelligt davon. Am Sonntag wird ihm durch die Stellvertreter des Herrn verziehen(Absolution). Ein wunderbarer Mechanismus, der sich seit dem Mittelalter bestens bewährt hat. Man muss mit der Lüge leben lernen, dann klappt das fast reibungslos.

Doch allein über die praktizierte Nächstenliebe können wir das Prinzip der egoistischen Gene überwinden. Sie gibt uns die Fähigkeit zurück, den in uns angelegten Trieb zur Lüge zu beherrschen. Und sogar der Gläubige findet in den Religionen für seine Aktionen den notwendigen Rückhalt. Er muss nur wollen, dann kann er den Fatalismus überwinden und sich auch von dem Mechanismus der Natur, den erfolgreichen Prinzipien der Evolution, ein Stück weit befreien. Allein die Nächstenliebe ist die Lösung unserer Probleme. Nur über sie werden wir selbstbestimmt auch zukünftig noch die Erde bewohnen können. Nur mit der praktizierten Nächstenliebe, wenn wir uns umarmen statt zu streiten, lernen wir, die Ressourcen gerecht zu verteilen und durch nachhaltiges Wirtschaften die Erde erhalten. Und den enger an ihre Religion gebundenen Zeitgenossen sei gesagt, dass die Nächstenliebe ja ein Gebot ihres Herrn ist. Sie steht eigentlich über dem Wortlaut der christlichen Gebote.

Natürlich werden jetzt einige mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wie man denn so blöd sein kann, öffentlich solche sozialkritischen Anklagen zu schreiben. „Der schadet sich doch selbst!“ Tja, so sind sie eben, wenn es um die Moral und Angst vor Sanktionen geht. Nur nicht auffallen und bloß keine linken Gedanken äußern. Das sind Tabuverletzungen in einer individualisierten, egoistischen Gesellschaft. Manche verweisen auf den Postkapitalismus und reden oberschlau daher, tun aber nichts dagegen, um die Verhältnisse zum Besseren zu ändern. Sollen doch andere machen, ich bin zu schwach und zu müde. Und die da oben machen ohnehin was sie wollen.

Doch gegen alle Vorwürfe habe ich eine Antwort: Links und Rechts haben das gleiche Problem. Beide politischen Gruppen schreien ihre Überzeugungen heraus, beide haben aber keine überzeugenden Konzepte, die Konflikte für die Menschen zufriedenstellend zu lösen. Wer in einer politische Partei nicht den Mut hat, die Ungereimtheiten öffentlich anzuklagen und die hinterhältigen Tricks der Gegenseite aufzudecken, der braucht sich um einen Stimmenzuwachs nicht zu sorgen. Er wird verlieren, denn die Wahrheit wird ans Licht kommen. So oder so. Und die Zeit ist reif für Veränderungen. Allein der technische Fortschritt in der Informationsgesellschaft wird seine Wirkungen zeigen. Und wenn wir nicht alle wie in China ganz offen von oben geführt werden wollen, dann habt auch den Mut, euch zu wehren und die Dinge selbst zu steuern. Versucht euren Frust zu artikulieren, redet mit den Mitmenschen und habt keine Scheu, eure Meinungen öffentlich vorzutragen. Im Alltag gibt es viele Gelegenheiten. Ich muss in der S-bahn nicht schweigend auf ein Plakat starren, dass mir Glück verspricht, wenn ich doch genau weiß, welche Lügen da verbreitet werden. Niemand ist gezwungen, sich an die allgegenwärtigen Unwahrheiten im Alltag zu gewöhnen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Und irgendwann wird das Fass überlaufen und die Menschen werden wütend mit dem Fuß auftreten. Lasst es nicht soweit kommen! Wehrt euch gegen die Lügner. Hinterfragt sofort und beharrlich die ständigen Phrasen der Mächtigen. Gerade diese Leute leben von der Wiederholung ihrer Scheinwahrheiten. Und am Ende glauben wir alle den größten Unsinn, wenn er doch allein nur deren Interessen dient.

berndg42; im September 2019

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Das Objektive macht die Kamera


Nun beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit der modernen fotografischen Technik. Mit den Kameras der letzten zehn Jahre und den alten und neuen Objektiven. Ich muss einschränkend sagen, dass ich es aber bisher nur mit beispielhaften Kameras von Canon und Panasonic zu tun hatte. Immerhin, durch einige Versuche mit Aufnahmen von Bildern aus der Nähe und Ferne konnte ich mir ein Bild machen,worauf es ankommt, wenn man als sog. Einsteiger einen Weg sucht, der nicht im uferlosen Geldausgeben enden sollte. Aber wenn man sich dagegen bescheidet, allein mit einer anspruchslosen Ausrüstung ein Ziel zu erreichen, wird es nicht einfacher zu den Erkenntnissen und Ergebnissen zu kommen, die einem Befriedigung geben.

Am Anfang war die Abbildungsqualität für mich das alles entscheidende Kriterium für die Auswahl eines Objektives. Und natürlich kann man viel investieren, wenn man sicher sein will, dass hier der Anspruch ohne Abstriche erfüllt wird. Und deshalb sucht man nach solchen Gläsern, die noch erschwinglich sind. Gebraucht findet man wahre Schätze. Doch auch das überall herrschende Marketing kann einen leicht zu Fehlkäufen verführen. Deshalb rate ich davon ab, sich zu viele Filme auf YouTube anzusehen. Es gibt dort natürlich auch solche, aus denen man viel nützliches Wissen übernehmen kann. Ähnliche Erfahrungen habe ich mit Testberichten der bekannten Zeitschriften gemacht. Entweder sind die zielgerichtet „eingefärbt“ oder viel zu oberflächlich.

Ich will auch nicht verschweigen, dass ich noch aus der Zeit der analogen Fotografie einige gut erhaltene Objektive von Canon, Vivitar und Tokina hatte, die ich unbedingt an meinen neuen Kameras ausprobieren wollte. Diese Schmuckstücke, die damals dem Stand der Technik entsprechend auch ihren Preis hatten, wären doch viel zu schade, um sie an Liebhaber zu verkaufen. Und selbst der Umstand, dass sie nicht automatisch von den neuen elektronischen Wunderwerken gesteuert werden können, kann einen experimentierfreudigen Hobbyisten nicht davon abhalten, sie mit Adaptern vor die Gehäuse zu montieren. Die Bedienung von Hand ist aber nicht so einfach, wie man sich das wünscht. Kann die moderne Lieblingsknipse nicht das sog. Focuspeaking, dann wird es zum Glücksspiel, stets scharfe Bilder zu schießen. Man muss mit einigem Ausschuss rechnen. Wem das nichts ausmacht, der hat vielleicht seine Freude daran, mit den modernen Anwendungen(Software) auf dem Computer nachträglich viele Änderungen und Verbesserungen an den Bildern vorzunehmen. Als Amateur hat man viel Zeit, keinen Termindruck.

Wer sich aber immer wieder darüber ärgert, gerade die interessantesten Bilder unscharf von der Speicherkarte zu ziehen, der sollte sich nach Objektiven umsehen, die passend für seine Kamera gebaut wurden. Also ohne irgendwelche Adapter ihre Arbeit tun. Hier ist zu empfehlen, sich eine Reihe über alle Brennweiten zuzulegen, die man sich wünscht. Also vom Weitwinkel bis zum Tele. das Standardobjektiv eingeschlossen. Später könnte man sich aber auch dazu durchringen, ein sog „immer drauf“ oder „Urlaubsobjektiv“ zu kaufen. Mit einem Brennweitenbereich von 16mm bis 300mm gibt es heute sehr gute Gläser, die auch nicht viel kosten. Dabei ist aber unbedingt darauf zu achten, dass diese hochwertigen Lieblingsteile einen Bildstabilisator(IS, VC) haben. Denn selten baut man ein Stativ auf. Und die meisten Shots werden aus der Hand gemacht. Ganz abgesehen vom Filmen, wo das die übliche Praxis ist.

Ein Neukauf einer Systemkamera befriedigt natürlich hohe Ansprüche. Und mit einem Sensor, der 24 Megapixel liefert, hat man den Stand der Technik sicher in der Hand. Autofokus, Bildstabilisierung und der sog. vollautomatische Aufnahmemodus P garantieren beste Bilder. Überhaupt kann man sich schon nach kurzer Zeit auf das Abbilden mit kreativem Touch der Fotos konzentrieren.

Für manchen Hobbyfotografen sind die Programm-Modi ideal, wenn er sich nicht ständig mit der fotografischen Technik auseinandersetzen möchte. Ich will hier mal eine Lanze für diejenigen brechen, die gute Bilder mit anspruchsvollen Inhalten machen wollen und mit Technik nichts am Hut haben. Die moderne Elektronik mit den Eigenschaften einer künstlichen Intelligenz macht es möglich. Die sog. RAW-Dateien, auf die mancher Berufsfotograf schwört, sind schon lange keine Pakete von Rohdaten mehr. Die Ingenieure der Hersteller implementieren viele kluge Algorithmen nach dem Abfragen der Signale aus der Sensorelektronik, um Fehler auszugleichen und „Verschönerungen“ am Bild vorzunehmen. Erst dann werden die Daten auf die Speicherkarte geschrieben. Das alles vollzieht sich im Millisekundenbereich. Man weiß aber aus der Erfahrung, dass eine Obergrenze der Auflösung von 20 Megapixeln völlig ausreichend ist, um auch Vergrößerungen bis DIN A3 ohne sichtbare Artefakte zu machen. Aber welcher Hobbyfotograf macht denn schon solche Ausdrucke, die ja bekanntlich sehr teuer sind? Bleiben wir auf dem Teppich und selbst Sensoren mit 10 Megapixel sind bestens zu verwenden. Deshalb sind auch ältere digitale Kameras von Interesse und werden preiswert im Netz angeboten.

Gerade hier bieten sich die sog. Bridgekameras an. Eine Panasonic FZ50 kann man schon für 60 EUR erstehen. Ebay-Kleinanzeigen sind eine Fundgrube für diese tollen Teile. Die FZ38 ist so klein und leicht, dass man sie neben dem Handy ohne Umstände mitnehmen kann. Und diese echten Fotoapparate liefern auch heute noch wesentlich bessere Bilder als die teuersten Handies. Wem aber die geknipsten Allerweltsbilder aus dem Smartphone genügen, der braucht nichts anderes. Überhaupt geht der Trend deutlich zur Bridgekamera. Die neuesten Modelle sind den Systemkameras in einigen Punkten sogar überlegen(eingebaute, zuschaltbare ND-Filter). Und der Zoombereich ist bei guter Abbildung so groß, wie man sich das bisher nur in den Träumen wünschte. Lichtstark und rauscharm kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit Bilder machen. Fast ohne Blitz. Aber selbst der ist leistungsstark eingebaut. Und eine Abnutzung des teuren mechanischen Verschlusses muss man auch nicht mehr befürchten. Die Kameras lösen heute elektronisch aus, sogar lautlos. Verschleißfrei und haben ein elektronisches Bild, ein Display im Sucher. Immer hell und gut auflösend.

Also komme ich abschließend zu der Erkenntnis, die ich nach vielen Experimenten gewonnen habe: „Das Objektiv macht die Kamera.“ Und wenn ich nicht drei verschiedene Objektive mit mir herumschleppen möchte, dann ist eine Bridgekamera die Lösung des Problems. Damit kann man heute uneingeschränkt gute Fotos machen, die von denen aus einer Systemkamera nicht mehr zu unterscheiden sind. Sogar Nahaufnahmen(Makros) sind möglich. Nur Spezialisten stellen hier höhere Ansprüche an eine aufwendigere Apparatur. Doch das soll nicht meinen, dass eine Bridgekamera nur für Laien gedacht ist. Der ernsthafte Fotoamateur kommt voll auf seine Kosten und muss sich nicht herabgesetzt fühlen, wenn er öffentlich mit solchen Wunderwerken der fotografischen Technik auftritt. Den Bilder kann man es nicht mehr ansehen, wie und mit welcher Technik sie entstanden sind. Leider sind aber auch die Preise der neuen Kameras dieses Typs nicht im unteren Bereich. Daher mein Vorschlag, sich am Beginn mit älteren Geräten zu befassen. Und wenn das Fotografieren wirklich Spaß macht, darf man sich vielleicht später auch ein modernes Teil gönnen.

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berndg42, im September 2019

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Die Wachstumsidioten


Jetzt fahren sie gegen die Wand, aber überlassen anderen die Lösung der Probleme. Nachdem die Ressourcen gierig aufgefressen wurden, stehen sie ratlos da. Ihre scheinwissenschaftlichen Postulate können sie nicht mehr zur Verteidigung einer einseitig ausgerichteten Sozialpolitik an den Mann bringen. Zu deutlich haben sich ihre dominanten Überzeugungen als Lüge herausgestellt. Die Eliten haben uns ausgebeutet. Und nicht zuletzt wegen dieser fatalen Ideologie des grenzenlosen Wachstums. Das Geld ging immer den Weg nach oben, in die Schichten der unanfechtbaren Wohlstandsmacher. Einige werden jetzt der Täuschung und des Betruges angeklagt. Ihr Ansehen geht trotz akkurat gebundener Krawatte deutlich nach unten. Die Besitzer des Mammons hatten die Macht über unser Leben. Und sie waren niemals Vorbilder für ein soziales Miteinander. Jetzt leugnen sie den Klimawandel. „Nach uns die Sintflut“, maulen sie in aller Welt und drehen uns den Rücken zu. Sie wollen nicht ihr Leben einschränken. Und sie wollen nicht schuldig sein an einer Welt, in der es jetzt noch mehr Elend als zuvor geben wird.

Worum geht es denn? Endlich, möchte man meinen, erkennt eine größere Gruppe von den Bewohnern der Erde, dass es so nicht weitergehen kann. Endlich stehen Menschen auf und richten sich gegen diejenigen, die immer noch an den Wohlstand durch wirtschaftliches Wachstum glauben. Ein vernünftiger Mensch war niemals dieser Meinung. Denn es ist doch offensichtlich, dass man durch Ausbeutung letztlich nur Leere und Zerstörung hinterlässt. Und da wir schon sehr langer Zeit keine Nomaden mehr sind, sollte uns eine bessere Einsicht zu einem Verhalten führen, dass unser Überleben nachhaltig sichern könnte. Man kann nur hoffen, dass die Zahl der Aufgeklärten möglichst rasch ansteigt.

Die neue Überzeugung einer breiten Mehrheit muss sich durchsetzen. Ein Umdenken muss sich etablieren. Nur durch eine radikale Umgestaltung unseres Alltags wird es zu einer angestrebten Stabilisierung des Wirtschaftens kommen. Zu einem rücksichtsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen für einen vielleicht auch bescheideneren Wohlstand.

Der Planet ist groß genug, um auch noch einigen Milliarden Menschen mehr ein Auskommen zu sichern. Es liegt an der Vernunft, die den Menschen endlich heilig werden muss. Und nichts würde ich mir mehr wünschen als das Wiederaufleben der Nächstenliebe. Aber gegenwärtig treiben die großen Vereinfacher ihr teuflisches Spiel. Ihre hilflosen Wähler laufen ihnen nach. Ja gewiss, die Welt ist komplizierter geworden. Man kann nicht mehr alles verstehen und überschauen, was uns die Technik im Alltag abfordert. Man kann nicht mehr durchblicken, wie der Handel in aller Welt vernetzt ist. Und wenn nur einer anfängt, an den tragenden Säulen des Systems zu sägen, bricht alles zusammen. Die Angst vor der Zukunft nimmt täglich zu.

Habt ihr von den neuen Waffen gehört, die ein wahrhaft diabolisches Werk sind? Marschflugkörper, die mit atomarem Antrieb wochenlang ihre Kreise im Tiefflug über ein Gebiet ziehen. Mit sechsfacher Schallgeschwindigkeit und nicht abschießbar. Der Überschallknall tötet alles Leben unter ihnen. Eine „saubere Waffe“, die es dem Angreifer ermöglicht, nach dem Einsatz das Land zu besiedeln, ohne radioaktiver Verseuchung ausgesetzt zu sein. Beide Großmächte besitzen solche Geschosse, die man von See oder über große Entfernungen abfeuern kann. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie uns treffen werden, nicht ob, wenn die Streiterei so weitergeht. Irgendjemand wird argumentieren, dass es moralisch ja nicht verwerflich ist, sich zu verteidigen und drückt auf den Knopf. Und ob uns nochmal ein untergeordneter Offizier, ein wahrlich ehrenhafter Mann das Leben retten wird, indem er den Ablauf der Kathastrophe stoppt, ist sehr unwahrscheinlich.

„Aufstehen“ reicht nicht! Greta Thunberg macht es vor. Die Medien müssen auf unsere Seite kommen. Nur über die neuem Möglichkeiten des Internets und der modernen Kommunikation können wir ganz unten als Volk die Sache in die Hand nehmen. Oder wollen wir darauf warten, bis sich Verschwörer als neue Illuminaten zusammentun, um mit Gewalt das Wirken der unseligen Potentaten auf dem Globus zu stoppen? Doch selbst der beste 007 wird das nicht können, denn diese Teufel umgeben sich mit vielen Bodygards. Näher als 100m wird man nie an sie herankommen und sie schon gar nicht gefangen nehmen können. Also ist die Hoffnung auf neue Kreuzritter vergebens. In der unmittelbaren Umgebung müssen wir tätig werden. Unsere Überzeugung laut äußern und zu Gegenargumenten die richtigen Antworten haben. Am besten natürlich selbst zum Vorbild eines vernünftigen Verhaltens werden. Die Menschen sind müde von der überwältigenden Flut der Informationen und Meinungen. Den jetzt notwendigen Meinungskampf sollten wir im Alltag aber aufnehmen und diejenigen unterstützen, die ein Einsehen zeigen.
berndg42; 15. August 2019

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Ach mein Google!


Du erinnerst mich täglich an meine Wünsche. Und eigentlich waren doch so mache nur Träume. Vieles interessiert mich auch nicht mehr. Aber du bist hartnäckig und allgegenwärtig. Und ich möchte das eigentlich nicht. Doch ich merke, dass ich deiner Aufmerksamkeit nicht entfliehen kann. Wohin soll ich gehen und meinen Alltag ohne dich verbringen?

Da ist mein Nachbar, der mich fragt, ob ich denn nicht wüsste, dass da ein Hoch auf uns zukommt. Mit all der Trockenheit und unerträglichen Hitze. Ich kann doch nicht zeigen, dass ich davon nichts weiß. Er wird mich fragend ansehen, wenn ich bemerke, dass ich nicht ins Netz gucke. Gehöre ich dann noch zu seinen guten Bekannten, wenn ich mich nicht mit ihm über dass aktuelle Bewusstsein austauschen kann? Nur weil ich versäumt hatte, mein Smartphone anzustellen? Oder in die sogenannten Nachrichten zu schauen? Oder auch nur über meine Frau mitgeteilt zu bekommen, dass sich das Wetter ändert?

Ich lebe in einem Haus, in einer Wohnung und kann gut auch mal für längere Zeit drinnen bleiben, ohne einen Verlust an Erlebnissen. Und da interessiert mich die allgemeine Wetterlage überhaupt nicht. Doch darf ich dieses Desinteresse anderen offen zeigen? Wo doch dieses Wissen zum Alltag gehört, den man so und so abzuleben hat. So,wie es alle machen. Und darf ich mich davon abweichend verhalten? Ist das nicht eine Absage an das Gemeinverständnis, gar des Demokratieverständnisses? Bin ich Außenseiter, der sich ins Abseits stellt, sich selbst gefährdet? Und womöglich auch das gesellschaftliche Wohlverhalten?

Oh mein Google! Du bist so hilfreich, wenn es darum geht, Neues zu entdecken. Aber was mich wirklich stört, ist die Gleichgültigkeit mit der du den wichtigsten Artikel unserer Verfassung missachtest. Du übergehst die Achtung vor der menschlichen Würde einfach so. Du fragst dich nicht, ob ich deine Allgegenwart erträglich finde. Ob es mich ärgert, dass sie mich vielleicht in meinem Lebensweg umleitet. Auf Dinge, die mir in deinen Werbeanspots so nie zuvor wichtig waren.

Eigentlich ist es doch ein wesentlicher Anteil meiner persönlichen Würde, über mein Leben selbst zu bestimmen. Du nimmst nicht wirklich teil an meiner individuellen Menschwerdung. Die Selbstbildung meiner Persönlichkeit ist dir gleichgültig, denn hinter deiner Absicht stecken ökonomische Interessen. Du willst mich benutzen! Du willst Geld verdienen. Nicht mein Geld. Du verkaufst mich an Dritte, die mein Geld haben wollen. Das ist in unserem System moralisch nicht verwerflich. Aber was ich die vorhalte, ist die hinterhältige Art und Weise, wie du mich aushorchst. Du bist ein Spion. Solche Leute hatte man früher aus guten Gründen eingesperrt. Und jetzt darfst du das Spionieren freizügig Tag und Nacht hemmungslos betreiben. Da guckt dir kein Geheimdienst in deine Karten. Kein Richter spricht ein Urteil über dein schäbiges Verhalten. Nicht einmal Steuern musst du dafür bezahlen. Wem nützt du eigentlich? Und könnte ich nicht auch ohne dich meine Zeit gestalten?

Wenn du nicht bald eine Antwort gibst, die ich als menschlich empfinde, dann werde ich mich von dir abwenden. Ich werde Wege suchen, auf denen du mir nicht folgen kannst. Ich werde mich über Umwege im Netz schlau machen. Also wird das kaum ein Nachteil für mich sein, nur etwas unbequemer. Und ich werde dich mit meinen unsinnigen Fragen ärgern. Ja, ich weiß, dass du viel elektrische Energie umsetzt, wenn man blöde Fragen stellt. Aber was sind blöde Fragen? So manche passen ohnehin nicht in dein Konzept. Fragen, die für unser System nicht relevant sind, verursachen auch einen Energieumsatz. Und den bezahlen alle. Aber auch diejenigen, denen du hilfst, an mein Geld zu kommen. Und nach meiner Auffassung sind die vielen Nachfragen im Konsumbereich nicht diejenigen, die für mich relevant sind. Leider muss ich aber auch die dadurch verursachten hohen Preise bezahlen. Und ich habe sie dann nicht im Netz verursacht, fühle mich also nicht schuldig, weil ich immer noch im Supermarkt einkaufen gehe und bar bezahle. Als toleranter Zeitgenosse soll mir das aber Wurscht sein. Es gibt schlimmere Ungerechtigkeiten, die ich ertragen muss. Nur wirst du nicht länger mein Freund sein. Hätte ich schon früher gewusst, was für ein gemeingefährlicher Typ du bist, hätte ich deine Hilfe nie in Anspruch genommen.

Adieu Google! Treibe dein Unwesen nur weiter. Die Leute werden bald sehen, was sie wirklich davon haben…

berndg42; im August 2019

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Zwiegespräch(Googlelitis)


sinnverfärbende Grenzen der Gier = Grenzen der Gier: Die Energiewende – hart an der Wirklichkeit von …

geburtsquälerei im teich der häuser = Haus mit Teich zu verkaufen – Juli 2019

affenreden vor dem himmel = Das Eröffnete Heiligtum, Zu Heiligmachung der Christen, Oder …

goldenes lächeln der steine = Birma: Nur ein Haar Buddhas hält den Goldenen Felsen – WELT

geteilte unkenntnis = BGH Urteil vom 17.04.2012 – VI ZR 108/11 – Zur Kenntniserlangung …

dominante dummheit = Umgang mit dummen Leuten – wikiHow

die träume der wolken = Wolken – Traum-Deutung unbeachtet

bin zu spät für diese welt = Nachträgliche Geburtstagswünsche – verspätet, herzlich & lustig

bin zu spät für den Urknall = Gott und der Urknall – WELT

Eiermaischenkübel = Es wurden keine mit deiner Suchanfrage – eiermaischenkübel – übereinstimmenden Dokumente gefunden.

Hurra! Ich habs geschafft! Google streckt die Glieder…und analysiert

freitagsangstgelaber = finde nichts!
rotenaltertum = Meintest du: rote altertum … weiß nicht!
sonntagsgalaxy = Meintest du: sonntags galaxy … weiß nicht!

sinnvermehrung = Ergebnisse für sinn vermehrung … mag ich nicht!

Tagesschreiberverfassung = Meintest du: tagesschreiber verfassung … weiß nicht!

googel =

Ergebnisse für google
Stattdessen suchen nach: googel … ha,ha,ist verärgert!Man beachte die Korrektur von googel nach google!

Fazit
Google weiß zum Glück nicht alles was ich denke!

berndg42

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Made in Germany?


Oder ist unsere Wirtschaft von ausländischen Investoren fremdbestimmt?
Spekulation oder Wirklichkeit? Wer hat ehrliche Antworten? An wen soll ich mich wenden, wenn ich wissen möchte, was wirklich abgeht?

Also bin ich verunsichert. Kann man mir deshalb vorwerfen, naiv zu sein? Fragen zu stellen, die nicht gestellt werden sollten, weil sie nur unsere Ruhe und öffentliche Ordnung stören? Wäre es in meiner Situation nicht besser, zu schweigen. Den Mund zu halten und sich einfügen in das System, das ja von der Politik vorgeblich sicher geleitet wird?

Da gibt es Innenminister, die unsere Geschicke leiten. In einigen Ländern Europas sind die sehr aktiv.

Es hat sich eine negative Geisteshaltung im politischen System etabliert, in der Legislative wie in der Exekutive. Nach außen wird der „gesunde Menschenverstand“ propagiert, in Wahrheit aber setzt sich der kranke Naziverstand durch. Er ist dominant und duldet keine Zweifel. Der Hass auf alles Fremde verhindert Dialoge. Die Gesellschaft ist bereits gespalten.

Wenn Deutschland nach den Schrecken des letzten Krieges wieder etwas gut zu machen hatte, dann war die Haltung Merkels während der Flüchtlingsinvasion richtig und notwendig, um von einer Mehrheit der Bevölkerung ausgehend zu zeigen, dass die Menschen in unserem Land sich auf die Tugenden der Nächstenliebe besonnen haben. Trotz des eigennützigen Denkens, das uns der Kapitalismus und die Konsumideologie aufbürden. Eine vielleicht nur emotionale, aber charakterlich positive Leistung, die die vielen Gutmenschen zeigten und zu der sie immer noch in der veröffentlichten Meinung stehen.

Und um im Sinne dieser Haltung zu handeln, müssen sie keinen Amtseid ablegen. Sie machen das freiwillig und nicht deshalb, weil sie sich als Klasse von Herrenmenschen dazu geneigt sehen, gelegentlich Almosen zu verteilen. Sie haben nicht das kranke Selbstbewusstsein einer intoleranten Gruppierung, die sich über alle hilfsbedürftigen Menschen stellt, die von außen zu uns kommen. Diese Leute zeigen sich nur dann freundlich, wenn sie einen Fremden für ihren Eigennutzen „verwenden“ können. Egoisten, auf die man heute leider viel zu oft und fast überall trifft.

Wenn man mal überlegt, wie lange es noch dauern wird, bis auch der letzte Flüchtling ohne Aufenthaltsgenehmigung abgeschoben sein wird, kann man Kosten berechnen. Für die jungen Männer, die hier nur mit einer Duldung in einer teuren Unterkunft rumsitzen und wegen des Risikos des ungesicherten Verbleibs kein Unternehmen bereit ist, ihnen eine Lehrstelle anzubieten, kommt einiges Geld zusammen. Diese sozialen Aufwendungen sollte man in den Vergleich zu bezahlten Leistungen stellen, die sie einbringen würden, wenn sie arbeiten dürften. Längst könnten mehr junge Kräfte mitarbeiten am Bruttosozialprodukt. Der Staat würde viel sparen! Aber das wird durch die neuen Regelungen („Geordnete Rückkehr Gesetz“!?) verhindert.

Die geplanten Aktionen werden noch Jahre andauern. Man sollte eigentlich endlich mal den Haftungsdurchgriff für Politiker durchsetzen. Dann hätten wir vielleicht mehr kompetente Kräfte, die ihre Entscheidungen vernünftiger überdenken. In den Ämtern wären gut bezahlte Spitzenmanager, die tatsächlich für unser Gemeinwohl sorgen würden und nicht nach einer ideologischen Fehlhaltung. Ich muss die Namen der unfähigen Aktivisten hier nicht nennen, denn ihre Fehlentscheidungen der letzten Zeit sollten die Wähler eigentlich ernüchtern. Die Fakten stützen meine These.

Und ja, ich bin frustriert. Seit einiger Zeit versuche ich einen jungen Mann in eine Lehre zu vermitteln. Er ist fleißig, zuverlässig und lernwillig. Hat den Deutschtest B1 gut bestanden und allerdings leider nutzlos den Einbürgerungstest auch schon erfolgreich absolviert. Er kann mit Computern umgehen und ist an Themen aus den Bereichen Technik, Maschinenbau und Elektronik interessiert. Aber er würde auch einem handwerklichen Beruf nachgehen. Es könnte ein WIN/WIN-Erfolg werden, wenn nicht diese unseligen Gesetze aus Berlin in aller Eile verabschiedet worden wären.

Die Politik lässt uns Helfer im Regen stehen! War unser Einsatz für die Integration sinnlos? Was haben wir falsch gemacht?

Und was nützt es unserer Gesellschaft, dem Staat, für dessen Wohl und Ordnung wir uns ebenso nachhaltig verpflichtet fühlen?

Wir leben unseren Einsatz für die Zugewanderten, der aber von oben abgelehnt wird. Mit einem zynischen Grinsen wird unser Unverständnis quittiert, unsere Bereitschaft, sich für die Gesellschaft nützlich zu machen, mit Arroganz ignoriert! Ist das normal?

Wo bleibt der Protest der aufrichtigen Demokraten? Oder müssen wir uns damit abfinden, auf lange Sicht der Willkür von Leuten ausgesetzt zu sein, die nach dem Vorbild von China unseren Alltag bestimmen wollen?

Ein System von elitären Herrschern und der breiten Masse von Dienern könnte bei diesen fehlgeleiteten Illuminaten vielleicht in den Köpfen sein. „Der gesunde Menschenverstand“ lässt keine andere Form von zukünftigen Modellen von Gesellschaft zu, mögen sie behaupten! „Die Klasse mit dem Überblick“ sieht sich verantwortlich für das Überleben der Menschheit. Und da kommen ihnen die Ängste aus Globalisierung und Überforderung durch Digitalisierung gerade recht. Sie vereinfachen das Weltbild des geplagten Zeitgenossen und führen ihn auf den richtigen Weg. Und wenn es sein muss, sogar mit finanzieller Macht(gekaufter Brexit usw.).

Schöne neue Welt!
Danke fürs Lesen…

berndg42; im Juli 2019

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Flüchtlingspolitik(Fakten)


Kostenvergleich:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665598/umfrage/kosten-des-bundes-in-deutschland-durch-die-fluechtlingskrise/

Danach entstehen also ca. 15 Milliarden EUR Kosten für den Bundeshaushalt. Im Vergleich dazu die Ausgaben für die Bundeswehr inkl. 1,5% Nato-Anteil:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

1,5% von 3,4 Billionen BP = 50 Milliarden.

Die BRD gibt also jedes Jahr mindestens 3 mal soviel für die Tötungsmaschinerie zur Abwehr eines militärischen Überfalls aus als uns die Migration der Zugewanderten kostet. Und obendrein noch für Dinge, die für eine sichere Abwehr völlig ungeeignet sind. Statt eine wirksame Raketenabwehr selbst zu entwickeln, wird das Geld in ausländischen Einsätzen sinnlos verpulvert.

Dabei sei bemerkt, dass die Ausgaben für die Zugewanderten spielend vom Soli, den allein die Reichen zahlen, abgedeckt sind. Wir sind kein armes Land!

Und es wird ein weiterer Fakt nicht berücksichtigt, nämlich dass nach erfolgter Integration ein großer Teil der Ausgaben von den Menschen wieder erarbeitet wird und an Steuern und Sozialabgaben zurück kommt. Abgesehen von der Notwendigkeit, im Hinblick auf unsere Überalterung möglichst viele zugewanderte junge Menschen bei uns schon aus Eigennutz aufzunehmen, ist die systematische Abschiebung, die von einigen Politikern betrieben wird, nur verständlich, wenn man dahinter eine absurde geistige Fehlhaltung vermutet. Die Öffentlichkeit duldet offenbar das Agieren in den unionsgeführten Ländern und in den Bundesparlamenten, denn sonst ist es mir kaum zu erklären, wie das sog. „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ ohne wesentlichen Protest jetzt verabschiedet werden soll. Sammelabschiebungen nach Afghanistan sind schlichtweg unmenschlich!

In beiden südlichen Bundesländern wirken politische Persönlichkeiten aus den Unionsparteien, die nach meiner Auffassung nicht im Sinne christlicher Nächstenliebe handeln. Mancher verrät sich bei öffentlichen Auftritten durch einen abschreckenden Zynismus. Und man hat oft den Eindruck, dass die Überwachung der rechtsradikalen Kräfte in der Gesellschaft nur zögerlich wahrgenommen wird. Es ist solchen Verantwortlichen anzusehen, wie sie sich hier quälen, die richtigen Worte für eine Stellungnahme im Sinne einer mitmenschlichen Verantwortung zu finden. Es ist ihnen peinlich, Fakten zur Kenntnis zu nehmen und öffentlich zu versichern, gegen die zerstörerischen Aktionen anzugehen. Der aufmerksame Beobachter weiß ja inzwischen, dass es bei leeren Versprechen bleibt. Und so wächst der Frust über die allgemeine politische Stimmung.

Das Zusammenleben mit Politikern dieser unchristlichen Haltung ist mir zutiefst zuwider. Ich werde die Bundesländer südlich des Mains zukünftig meiden. In den Urlaub kann ich auch durch Frankreich fahren. Unter Leuten, die solche Politiker wählen und dulden, fühle ich mich nicht wohl! Man könnte sich wünschen, dass man um bestimmte Bundesländer herum hohe Zäune errichtet.

Was kann man dagegen tun? So frage ich mich schon seit einiger Zeit. Und da fällt mir das Video vom Rezo ein. Man müsste öffentlich zeigen, dass man sich durchaus wehren kann. So könnten sich alle ehrenamtlicher Helfer darin einig sein, ab sofort alle Aktivitäten einzustellen. Ein Aufschrei und Protest von tausenden demokratischen Mitbürgern gegen die negativen Kräfte. Der lethargen Gesellschaft zeigen, dass man nicht mehr freiwillig mitmacht. Und dann würde sich darstellen, wie die heimlichen Gegner zurechtkommen.

Wir Gutmenschen sind in der Überzahl!

Zeigen wir doch endlich mal Selbstbewusstsein. Nur dann können wir etwas verändern, wenn wir gleich morgen den Rücken gerade richten.

Das Grundgesetz macht eindeutige Vorgaben für die Ausübung politischer Gewalt: Vor allem gilt Artikel 1! Das Gebot zur Einhaltung von Recht und Ordnung ist zweitrangig!

Wer die Reihenfolge umkehrt, handelt gegen unsere Verfassung. Und wer ihre Botschaft nicht versteht, sollte sich wenigstens an die Regeln halten, die uns der Himmel vorgibt: Die Zehn Gebote!

Meine Maxime für ein friedliches Miteinander ist die christliche Nächstenliebe.

Bisher habe ich uneigennützig immer geholfen, wenn ich erkannt hatte, dass es eine Notwendigkeit gibt. Doch der Glaube an eine solidarische Gesellschaft geht mir fortschreitend verloren. Eines habe ich mir jedenfalls vorgenommen: Falls ich von der rechten Gesinnung in meiner Freude am Helfen eingeschränkt werden sollte, werde ich umgehend alle ehrenamtlichen Aktivitäten einstellen. Und über die Gründe werde ich verantwortungsgemäß an die demokratisch gewählten Führungspersönlichkeiten in einem öffentlichen Brief berichten. Und damit man mein Anliegen nicht verschweigt und meinen Protest unbeachtet in den Papierkorb wirft, werde ich die Magazine im TV und andere Medien informieren.

Es ist fünf vor zwölf! Der rechte Gesinnungsdruck wird mit jedem Tag zunehmend unerträglicher.

berndg42; im Juni 2019

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