Gegen den Fremdenhass


Kann mir jemand verständlich machen, dass es gut und christlich ist, die Flüchtlinge in nach der Dublin-Vereinbarung auf die Länder Europas nachträglich zu verteilen? Dass es ein Verdienst ist, dem Deutschen Volk zu dienen, wenn das möglichst in großer Zahl geschieht?

Die Linke hat das als humanistische Verfehlung verurteilt. Nach meiner Meinung zu recht. Bringt es doch die Menschen in vielfältige Schwierigkeiten. Abgesehen von den unmenschlichen Strapazen, die einer junge Familie mit Kindern zugemutet werden.

In einem so reichen Land wie dem unseren, ist es doch kaum zu tolerieren, dass hier Dinge geschehen, die man vom gesunden Menschenverstand aus verurteilen muss. Und sich eigentlich mit aller Kraft dagegen auflehnen sollte. Die Resultate der nächsten politischen Wahlen sollten dieses gesunde Volksempfinden eigentlich zeigen. Doch ich habe Zweifel. Denn mächtig ist der Einfluss der Medien und der geschürten Angst vor den Fremden.

Weiß es doch jeder wache Zeitgenosse, dass da Kräfte am Werk sind, die nicht die Meinung der Mehrheit vertreten. Dennoch erhalten diese immer wieder die Möglichkeit, sich öffentlich zu äußern. Sind wir denn alle zu bequem, unseren Protest mal deutlicher zu zeigen? Sind wir ein Volk des Schweigens und Duldens, bis dass es zu spät ist?

Mein Selbstverständnis ist auf Menschlichkeit und Hilfe ausgerichtet. Das betone ich hier immer wieder. Es kann auch nicht falsch sein, sich zur christlichen Bruderliebe zu bekennen.

Ich bitte Euch um Beistand. Bitte zeigt euch auf der richtigen Seite bei jeder Begegnung mit fremdenfeindlichen Leuten. Nur so können wir überzeugen. Nur so zeigen wir unseren Widerstand gegen die Kräfte des Unheils.

berndg42, 21. Januar 2019

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Über berndg42

Jahrgang 1942, "die Wahrheit hat keine Lobby!" Hier noch eine Selbstdarstellung: Lieber Tristan, herzlichen Dank für die Nominierung! Mit so viel Aufmerksamkeit hatte ich beim Eröffnen meines Blogs nie gerechnet. Als ehemaliger Sachbearbeiter im Staatsdienst befasste ich mich jahrelang mit Verwaltungsdeutsch, mutierte dann aber als Pensionär zum Hobbyschreiber. Alles begann mit dem Beitritt zu einem Schreibverein. Doch der Zwang zum monatlichen Abliefern von Texten war mir bald zu anstrengend, wechselte deshalb zur „Lyrikecke.de“. Da poste ich heute noch die hier gespiegelten Beiträge, doch nicht alle. Und bei WordPress hat man die Möglichkeit, auch nachträglich beliebig oft Korrekturen zu machen. Ich bin also ganz Herr meines Blogs und bestimme selbst, was ich verantworten kann. Kommentare sind mir lieb, Bewertungen von Beiträgen anderer Blogger aber fallen mir nicht leicht. Denn um gerecht zu sein, muss man sich tief einarbeiten. Und dazu fehlt mir die Zeit, weil ich noch mit vielen anderen Dingen beschäftigt bin. Große Freude habe ich mit Grundschülern der Jahrgansstufe vier. Sie lernen bei mir, wie Technik unseren Alltag bestimmt und welche Bedeutung das naturwissenschaftliche Wissen und seine Anwendungen für unsere Zukunft haben. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website: http:quietscheradio.de kann man sich über meine Aktivitäten informieren. Die Lehrkräfte in Grundschulen sollten mehr Anerkennung und Unterstützung durch die Gesellschaft erfahren! Die politischen Institutionen kümmern sich nicht genug um die Anforderungen unserer Zeit. Sie reagieren eher träge auf notwendige Anpassungen und konzentrieren sich vorwiegend auf die Erfüllung aktueller Wünsche der Bürger in konservativer Weise, leider ohne kreative Weitsicht in ihren Entscheidungen. G8 oder Bologna-Reformen bieten Stoff für Schlagzeilen, aber helfen nicht wirklich Schülern und Studierenden. Sie sind Themen für die spekulative Sammlung von Wählerstimmen, oft nicht mehr als Stimmungsmache. Die Wirtschaft schielt nach Nachwuchs aus dem Ausland. Manchmal frage ich mich, ob wir denn wirklich alle so blöd sind, weil wir uns solche Unfähigkeiten der Verantwortlichen gefallen lassen. Gegen den unerträglichen Egoismus, den man heute überall erkennen kann, hilft nur, selbst die Dinge in die Hand zu nehmen. Dazu habe ich mich im Alter entschlossen. Und es tut gut, Sinnvolles zu tun. Vielleicht finden sich ja Mitmacher. Deshalb hier mein Weckruf für mehr soziales Verhalten und freiwillige, unentgeltliche Leistungen. Herzlichen Gruß und viel Erfolg mit Deinem Blog; Bernd
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