Das WWW als Gehirn der Menschheit


Manchmal denke ich über Möglichkeiten nach, die uns die moderne Technik bietet. Habe noch nie darüber gelesen, dass man vielleicht das Internet als neuronales Netzwerk nutzen könnte. Meine Zeit ist begrenzt und so habe ich keine Intention, mit innovativen Gedanken Geld zu machen. Aber hier liegt doch offensichtlich eine Vernetzung vor, die man nutzen könnte, nicht nur für Hackerangriffe. Man müsste eine Software entwickeln, die nach Eingaben eine Strategie verfolgt, ähnlich wie das unser Gehirn macht. Schwerpunkte setzen, die auf ein Thema ausgerichtet sind, um das es geht. Und dort müssten an vielen Knoten die Informatuionen liegen, die man für die Lösung eines Problems benötigt. Also Erinnerungen, Archive und Hinweise auf bereits bestehende Lösungsansätze. Google kennt das Problem. Vielleicht ist diese Organisation der richtige Partner für diesen Gedanken.

Und dann wären ja noch die Menschen mit ihren kreativen Fähigkleiten. Die vielen Foren, die gern Antworten auf Fragen speichern. Die Mitglieder, von denen man eine Idee oder Erfahrungen verwenden könnte. Eine Strategie der optimalen Nutzung müsste man entwickeln. Netzabhängig, aber effektiv in der Leistung. Google macht uns da was vor. Nur fehlt bisher die Maschine, die das alles nutzen könnte. Und in schneller Reaktion Antworten bereitstellen würde, die mehr hergeben als nur seitenweise Informationen zur Auswahl bereitstellen. Ich vermute, macher hat Ähnliches bereits vorbedacht. Wir haben kluge Köpfe im Land. Nutzen wir deren Potenzial für unseren eigenen Vorteil, bevor Google für diese Dienstleistung eine Bezahlung verlangt. Wir sind das Volk mit dem Potenzial für den Fortschritt. Wir könnten der Welt zeigen, dass wir für sie arbeiten wollen. Unsere Fähigkeiten einbringen würden, wenn man uns beachtet und angemessen belohnt.

Ihr in Berlin, die ihr uns regiert, wacht endlich auf und tut was!

berndg42; im Juli 2017

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Über berndg42

Jahrgang 1942, "die Wahrheit hat keine Lobby!" Hier noch eine Selbstdarstellung: Lieber Tristan, herzlichen Dank für die Nominierung! Mit so viel Aufmerksamkeit hatte ich beim Eröffnen meines Blogs nie gerechnet. Als ehemaliger Sachbearbeiter im Staatsdienst befasste ich mich jahrelang mit Verwaltungsdeutsch, mutierte dann aber als Pensionär zum Hobbyschreiber. Alles begann mit dem Beitritt zu einem Schreibverein. Doch der Zwang zum monatlichen Abliefern von Texten war mir bald zu anstrengend, wechselte deshalb zur „Lyrikecke.de“. Da poste ich heute noch die hier gespiegelten Beiträge, doch nicht alle. Und bei WordPress hat man die Möglichkeit, auch nachträglich beliebig oft Korrekturen zu machen. Ich bin also ganz Herr meines Blogs und bestimme selbst, was ich verantworten kann. Kommentare sind mir lieb, Bewertungen von Beiträgen anderer Blogger aber fallen mir nicht leicht. Denn um gerecht zu sein, muss man sich tief einarbeiten. Und dazu fehlt mir die Zeit, weil ich noch mit vielen anderen Dingen beschäftigt bin. Große Freude habe ich mit Grundschülern der Jahrgansstufe vier. Sie lernen bei mir, wie Technik unseren Alltag bestimmt und welche Bedeutung das naturwissenschaftliche Wissen und seine Anwendungen für unsere Zukunft haben. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website: http:quietscheradio.de kann man sich über meine Aktivitäten informieren. Die Lehrkräfte in Grundschulen sollten mehr Anerkennung und Unterstützung durch die Gesellschaft erfahren! Die politischen Institutionen kümmern sich nicht genug um die Anforderungen unserer Zeit. Sie reagieren eher träge auf notwendige Anpassungen und konzentrieren sich vorwiegend auf die Erfüllung aktueller Wünsche der Bürger in konservativer Weise, leider ohne kreative Weitsicht in ihren Entscheidungen. G8 oder Bologna-Reformen bieten Stoff für Schlagzeilen, aber helfen nicht wirklich Schülern und Studierenden. Sie sind Themen für die spekulative Sammlung von Wählerstimmen, oft nicht mehr als Stimmungsmache. Die Wirtschaft schielt nach Nachwuchs aus dem Ausland. Manchmal frage ich mich, ob wir denn wirklich alle so blöd sind, weil wir uns solche Unfähigkeiten der Verantwortlichen gefallen lassen. Gegen den unerträglichen Egoismus, den man heute überall erkennen kann, hilft nur, selbst die Dinge in die Hand zu nehmen. Dazu habe ich mich im Alter entschlossen. Und es tut gut, Sinnvolles zu tun. Vielleicht finden sich ja Mitmacher. Deshalb hier mein Weckruf für mehr soziales Verhalten und freiwillige, unentgeltliche Leistungen. Herzlichen Gruß und viel Erfolg mit Deinem Blog; Bernd
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