zuspruch


denkst du
oder nicht?
mein verstand
will denken
und wie ist das
mit deinem?

erst einmal
musst du dich
frei machen
von allen fremden
zwängen der bequemen angebote

frei sein von den
verführungen
unserer zeit
must du dich einlassen
auf dein
selbstbewusstsein

was nicht so einfach ist
wie vermutet
es verlangt mut
mut zum starksein
das man zeigen muss

niemand interessiert
dieser kampf
im verborgenen
alle hören nur auf den
lärm des hektischen alltags

und wenn der augenblick
der kontemplation kommen sollte
dann halte ein und besinne dich
auf dich selbst

dann erinnere den tag
die woche
den monat
und das jahr
vielleicht dein leben

dann besinne dich
auf dich
suche
nach eigenen erfahrungen
und frage nach der hilfe
die sie dir waren oder sind
ja, sei egoistisch
und ichbezogen bei
der bewertung
der erkenntnisse
die du dein eigen nennen darfst

sie allein sind er schatz deines
bewusstseins
den es gilt zu erhalten
abzuwehren gegen
verführungen die nicht
deine vorstellungen sind

nur so bewahrst du deine
bereitschaft
zur umarmung
der welt und
dem segen der mitmenschlichen
liebe

nur so kannst du teilhaben
an einer gemeinschaft
die unserem leben den sinn gibt
nur allein nach dieser geborgenheit
unter dem sternenlicht des universums
solltest du dich sehnen

nur die nähe
des lebens mit
dem nächsten neben dir
ist die erfüllung
der göttlichen botschaft
als offenbarung des himmels

gib der evolution nur die chance
die ihr zukommt
nimm dir von dem sein
das wesentliche
nimm dir bescheiden den teil
der dir zukommt und dir genügt
nur so wirst du deiner prüfung
würdig werden

weil du es verstanden hast
das leben mit anderen zu teilen
in gerechtigkeit
brüderlichkeit und liebe

das allein ist die seeligmachende
botschaft
die ich dir mitteilen möchte
sei bereit, standhaft
und ohne zweifel

berndg42; 5. Mai 2017

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Über berndg42

Jahrgang 1942, "die Wahrheit hat keine Lobby!" Hier noch eine Selbstdarstellung: Lieber Tristan, herzlichen Dank für die Nominierung! Mit so viel Aufmerksamkeit hatte ich beim Eröffnen meines Blogs nie gerechnet. Als ehemaliger Sachbearbeiter im Staatsdienst befasste ich mich jahrelang mit Verwaltungsdeutsch, mutierte dann aber als Pensionär zum Hobbyschreiber. Alles begann mit dem Beitritt zu einem Schreibverein. Doch der Zwang zum monatlichen Abliefern von Texten war mir bald zu anstrengend, wechselte deshalb zur „Lyrikecke.de“. Da poste ich heute noch die hier gespiegelten Beiträge, doch nicht alle. Und bei WordPress hat man die Möglichkeit, auch nachträglich beliebig oft Korrekturen zu machen. Ich bin also ganz Herr meines Blogs und bestimme selbst, was ich verantworten kann. Kommentare sind mir lieb, Bewertungen von Beiträgen anderer Blogger aber fallen mir nicht leicht. Denn um gerecht zu sein, muss man sich tief einarbeiten. Und dazu fehlt mir die Zeit, weil ich noch mit vielen anderen Dingen beschäftigt bin. Große Freude habe ich mit Grundschülern der Jahrgansstufe vier. Sie lernen bei mir, wie Technik unseren Alltag bestimmt und welche Bedeutung das naturwissenschaftliche Wissen und seine Anwendungen für unsere Zukunft haben. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website: http:quietscheradio.de kann man sich über meine Aktivitäten informieren. Die Lehrkräfte in Grundschulen sollten mehr Anerkennung und Unterstützung durch die Gesellschaft erfahren! Die politischen Institutionen kümmern sich nicht genug um die Anforderungen unserer Zeit. Sie reagieren eher träge auf notwendige Anpassungen und konzentrieren sich vorwiegend auf die Erfüllung aktueller Wünsche der Bürger in konservativer Weise, leider ohne kreative Weitsicht in ihren Entscheidungen. G8 oder Bologna-Reformen bieten Stoff für Schlagzeilen, aber helfen nicht wirklich Schülern und Studierenden. Sie sind Themen für die spekulative Sammlung von Wählerstimmen, oft nicht mehr als Stimmungsmache. Die Wirtschaft schielt nach Nachwuchs aus dem Ausland. Manchmal frage ich mich, ob wir denn wirklich alle so blöd sind, weil wir uns solche Unfähigkeiten der Verantwortlichen gefallen lassen. Gegen den unerträglichen Egoismus, den man heute überall erkennen kann, hilft nur, selbst die Dinge in die Hand zu nehmen. Dazu habe ich mich im Alter entschlossen. Und es tut gut, Sinnvolles zu tun. Vielleicht finden sich ja Mitmacher. Deshalb hier mein Weckruf für mehr soziales Verhalten und freiwillige, unentgeltliche Leistungen. Herzlichen Gruß und viel Erfolg mit Deinem Blog; Bernd
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