bekenntnis zur gemeinschaft


ich möchte nichts
gegen die moral des westens sagen
nichts gegen die heuchelei christlicher parteien
und deren vertreter
und auch nichts gegen die untätigkeit der kirchen
die sich ja eigentlich verpflichtet sehen müssten
etwas gegen die unmenschlichkeit zu tun
von der mir alltäglich berichtet wird

ich gehöre nicht zu den typen
die nachrichten als entertainment konsumieren
ich mache mir seit meiner aufklärung
beim militär, jawohl beim militär
vor über fünfzig jahren
sorgen um die politische reife
der wählerschaft in unserem land
sind sie der macht und dem einfluss
der raffinierten meinungsmacher denn gewachsen?

ich habe so meine zweifel
ob der aufklärung, die wohl nur ein wort
in der geschichte europas ist
tun wir etwas dagegen
und machen wir deutlich
dass der krieg in unseren köpfen
gezielt hergestellt wird
nicht von uns als freie demokraten
nicht von uns als freie wählerschaft
sondern von kräften, die es verstehen
uns nach ihrem willen zu steuern

industrie 4. null
ist nicht nur eine forderung der wirtschaft
nein, auch in der politischen bildung
muss mehr getan werden
müssen wir mündige bürger an ihre verpflichtung erinnern
an ihre aufmerksamkeit und kritischen einstellung
zum alltäglichen geschehen
das nicht nur zur langeweile des daseins
zum keffeetrinken gepflegt wird

hier ist der ansatz zu einer
gemeinschaft in frieden und gerechtigkeit
nicht die krichen
nicht die macher des profitssystems
die banken und ihre vertreter
sind die wahren stärken unserer gesellschaft
sind die lenker und propheten unseres lebenssinns
nein, wir alle sind die kraft einer
neuen lebensgemeinschaft
die jenseits von egoismus und
sozialer kälte eine zusammengehörigkeit
empfinden sollten, eine sehnsucht nach
gleichklang mit den interessen der mehrheiten
die einen alltag ohne sorgen und finziellem stress
leben wollen
die eine gerechtigkeit einfordern
wozu sie seit langem schon berechtigt sind
und die endlich mal den rücken gerade machen müssen
um ihre ziele zu verwirklichen

bei der nächsten politischen wahl haben sie die chance
ihre interessen
die wahrlich nicht die der geringsten sind
durchzusetzen
mit der kraft ihrer stimme
die geschicke von uns allen bewusster lenken
ist die ständige anforderung der demokratie
zu der ich mich bekenne

berndg42; 29. April 2017

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Über berndg42

Jahrgang 1942, "die Wahrheit hat keine Lobby!" Hier noch eine Selbstdarstellung: Lieber Tristan, herzlichen Dank für die Nominierung! Mit so viel Aufmerksamkeit hatte ich beim Eröffnen meines Blogs nie gerechnet. Als ehemaliger Sachbearbeiter im Staatsdienst befasste ich mich jahrelang mit Verwaltungsdeutsch, mutierte dann aber als Pensionär zum Hobbyschreiber. Alles begann mit dem Beitritt zu einem Schreibverein. Doch der Zwang zum monatlichen Abliefern von Texten war mir bald zu anstrengend, wechselte deshalb zur „Lyrikecke.de“. Da poste ich heute noch die hier gespiegelten Beiträge, doch nicht alle. Und bei WordPress hat man die Möglichkeit, auch nachträglich beliebig oft Korrekturen zu machen. Ich bin also ganz Herr meines Blogs und bestimme selbst, was ich verantworten kann. Kommentare sind mir lieb, Bewertungen von Beiträgen anderer Blogger aber fallen mir nicht leicht. Denn um gerecht zu sein, muss man sich tief einarbeiten. Und dazu fehlt mir die Zeit, weil ich noch mit vielen anderen Dingen beschäftigt bin. Große Freude habe ich mit Grundschülern der Jahrgansstufe vier. Sie lernen bei mir, wie Technik unseren Alltag bestimmt und welche Bedeutung das naturwissenschaftliche Wissen und seine Anwendungen für unsere Zukunft haben. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website: http:quietscheradio.de kann man sich über meine Aktivitäten informieren. Die Lehrkräfte in Grundschulen sollten mehr Anerkennung und Unterstützung durch die Gesellschaft erfahren! Die politischen Institutionen kümmern sich nicht genug um die Anforderungen unserer Zeit. Sie reagieren eher träge auf notwendige Anpassungen und konzentrieren sich vorwiegend auf die Erfüllung aktueller Wünsche der Bürger in konservativer Weise, leider ohne kreative Weitsicht in ihren Entscheidungen. G8 oder Bologna-Reformen bieten Stoff für Schlagzeilen, aber helfen nicht wirklich Schülern und Studierenden. Sie sind Themen für die spekulative Sammlung von Wählerstimmen, oft nicht mehr als Stimmungsmache. Die Wirtschaft schielt nach Nachwuchs aus dem Ausland. Manchmal frage ich mich, ob wir denn wirklich alle so blöd sind, weil wir uns solche Unfähigkeiten der Verantwortlichen gefallen lassen. Gegen den unerträglichen Egoismus, den man heute überall erkennen kann, hilft nur, selbst die Dinge in die Hand zu nehmen. Dazu habe ich mich im Alter entschlossen. Und es tut gut, Sinnvolles zu tun. Vielleicht finden sich ja Mitmacher. Deshalb hier mein Weckruf für mehr soziales Verhalten und freiwillige, unentgeltliche Leistungen. Herzlichen Gruß und viel Erfolg mit Deinem Blog; Bernd
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